Althengstett: Naturschützer können nicht wirklich punkten

Schwarzwälder Bote

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.althengstett-naturschuetzer-koennen-nicht-wirklich-punkten.d19898e1-5d4e-4cc4-bc68-68f17d866ed0.html

Die im Artikel genannte Zahl von knapp 7.000 Fledermäusen bei 13 Arten bedarf einer Erläuterung, um Missverständnissen zu begegnen.

Der Wert stammt nicht wie im Artikel zitiert von Herrn Kugelschafter aus den Jahr 2015, sondern aus einem mir vorliegenden Gutachten von Herrn Dr. Nagel vom November 2014. Vermutlich ist Frau Einfeld da am Samstag falsch verstanden worden. Gefangen wurden bei dieser Untersucheung durch Netzfänge am Forsttunnel 120 Individuen à Hochrechnung auf 1.654 überwinternde Individuen. Am Welzbergtunnel wurden 370 Individuen gefangen à Hochrechnung auf ca. 5.069 überwinternde Individuen. Es wurde also von insgesamt 490 festgestellten Individuen auf 6723 vermutlich vorhandenen Fledermäusen in beiden Tunneln geschlossen. Zwei von den zitierten 13
Arten (Mückenfledermaus und Mopsfledermaus) konnten dabei nicht nachgewiesen sondern nur vermutet werden.

In einem Abschlussbericht zum Scopingprozess aus dem Jahr 2011 bewertet Dr. Nagel die Anzahl für beide Tunnel selbst noch wie folgt: „Der geschätzte winterliche Bestand beläuft sich auf mindestens 1000 Fledermäuse von mindestens 11 verschiedenen Arten“.

Die jetzt eingesetzte Methode zur Zählung der Flugbewegungen an den Tunnelportalen bewertet Dr. Nagel in seinem 2014 Gutachten dabei noch als „wegen der schieren Größe der Tunnelportale leider nicht einsetzbar“.

Für mich tragen so die Aussagen von Dr. Nagel mehr zur Verwirrung bei als zu einer Klärung der Faktenlage. Ich begrüße es deshalb, dass nun zunächst mal das Ergebnis der laufenden Untersuchung abgewartet werden soll.

Roland Esken

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Müll-Sammelaktion auf dem Bahnhofsgelände

Am Samstag haben wir uns an der Müll-Sammelaktion der Stadt Calw beteiligt und den Müll auf dem Bahnhofsgelände Calw-Süd und ZOB eingesammelt. Vor allem Flaschen haben wir in großer Zahl eingesammelt. Aber es gibt auch Mitbürger, die erst die guten Bio-Würstchen kaufen und dann die Plastikverpackung der Umwelt anvertrauen.

Am Nachmittag ging es dann auf dem Ausstellungsgelände weiter. Die Weg-Einfassungen werden Schritt für Schritt fertig gestellt und auch am Gebäude wird weiter gearbeitet. Es ist abzusehen, dass wir auch in diesem Jahr nicht fertig werden, aber das Gebäude soll zumindest nutzbar werden und der Zaun geschlossen werden.

Bilder: Markus Wiest, Matthias Thiele

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Ausflug nach Triberg

Am 6. Mai wollte Helmut Hackstein die Wanderroute „Bahnerlebnispfad Triberg“ ausprobieren. Dabei haben sich so viele Mitwanderer angeschlossen, dass man schon von einem kleinen Vereinsausflug sprechen kann.

Die Anreise erfolgte natürlich mit der Bahn, von Calw über Pforzheim und Karlsruhe nach Triberg. Der Wanderweg beginnt gleich am Bahnhof. Dort gibt es auch eine kleine Ausstellung zur Badischen Schwarzwaldbahn. Es gibt zwei Wanderrouten, jeweils ca. 6 km lang. Eigentlich wollten wir an dem Tag beide Routen ausprobieren – das Ziel war aber zu sportlich. Deshalb haben wir uns entschlossen, es etwas ruhiger anzugehen, viele Pausen zu machen und die Aussicht zu genießen.

Leider gibt es unterwegs keine Möglichkeit sich zu stärken. Getränke und Speisen müssen selber mitgebracht werden. Dafür ist der Wanderweg großartig. Man hört die Bahn zwar häufiger als man sie tatsächlich sieht, aber der Drei- und der Vier-Bahnenblick sind schon ungewöhnlich. Und der Heidelbergwald hat alle begeistert.

Am Abend ging es dann über Villingen, Rottweil und Horb zurück nach Calw.

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Baufortschritt am Ausstellungsgebäude

Die letzten Wochen waren im Wesentlichen davon bestimmt, dass wir alle Fundamente noch mal aufgegraben haben, sie gegen Bodenfeuchte isoliert haben und alles wieder zugeschüttet haben. Eine frustrierende Arbeit, denn das Graben in dem verdichteten Schotter ist sehr mühsam. Und am Ende sieht es genauso aus wie zuvor. Aber es war notwendig, sonst wäre uns im Fundamentbereich bald der Putz von den Wänden gefallen. Dazu kommen noch weitere Arbeiten, wie z.B. eine Kabelreparatur in einem Kriechgang, Verputzen, Anstreichen (der Kalkanstrich macht viel mehr Arbeit als gedacht, wird aber sehr schön), Türschlösser…

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Simmozheim drohen Nachteile durch Hesse-Bahn

Schwarzwälder Bote

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.simmozheim-simmozheim-drohen-nachteile-durch-hesse-bahn.9cce7fe2-ecb9-447e-8565-b410d76c3149.html

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Bahnhofsfest in Dillweissenstein am 5. Mai

Unsere Einsenbahnfreunde aus Dillweissenstein haben sich für den 5. Mai (Chr. Himmelfahrt) so einiges vorgenommen. Es lohnt sich, da mal vorbei zu schauen. Wir drücken die Daumen, dass das Wetter mitspielt.

Bahnhofsfest Plakat

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Hoffen auf junge Familien

Schwarzwälder Bote vom 28.4.2016

„Groß ist die Nachfrage nach Bauplätzen derzeit in Althengstett und Ostelsheim, da dort künftig Haltepunkte der Hermann-Hesse-Bahn liegen.“

Bericht des Schwabo

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ÖPNV: Anbindung an S-Bahn ist wichtig

Schwarzwälder Bote

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.althengstett-oepnv-anbindung-an-s-bahn-ist-wichtig.00c29b8c-2583-4122-a746-5fec25fb89c4.html

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Sind Konflikte mit dem Artenschutz vermeidbar?

„Auch bei der geplanten Wiederbelebung der Hermann-Hesse-Bahn zwischen Calw und der Region Stuttgart droht ein Konflikt mit dem Artenschutz: Ein seit 30 Jahren nicht mehr genutzter Bahntunnel bei Hirsau, durch den Ende 2018 wieder Züge rollen sollen, ist Heimat von 7000 Fledermäusen. Vorschläge zur Lösung des Konflikts zwischen dem Artenschutz und dem „tollen Nahverkehrsprojekt“ seien vom Landratsamt Calw abgelehnt worden, berichtet Baumann. Dort heißt es, Tempo 30 im Tunnel mache das Projekt unwirtschaftlich. Denn dann müsste ein drittes Fahrzeug angeschafft werden, rechnet der Projektbeauftragte Michael Stierle in Calw vor. Man baue darauf, alte Bunkerstollen zu öffnen und die Fledermäuse im Tunnel zu vergrämen, damit sie sich andere Winterquartiere suchen. „Wir haben ja noch zwei Winter Zeit.“

Badische Zeitung

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/sind-konflikte-mit-dem-artenschutz-vermeidbar–120967846.html

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Deponiesanierung beginnt demnächst

„Eggert erinnerte daran, dass auch über einen Transport des Auffüllmaterials auf der Schiene gesprochen worden sei. Das sei aber wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen. Und womöglich hätte das die Inbetriebnahme der Hermann-Hesse-Bahn behindert.“

Schwarzwälder Bote

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.calw-deponiesanierung-beginnt-demnaechst.4d205440-acb9-422c-8b38-10ee57735cf9.html

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