Plan zur Sanierung der Deponie

 

 

 

20. Wer wird noch belastet?

 

Belastet würden die Etats der Kommunen dergestalt, dass sie aus ihren Mitteln zusätzlichen Straßenunterhalt leisten müssen, in Einzelfällen wohl auch Lärmschutzwände bauen müssen und dergleichen, um Anwohner zu befriedigen. Da die Deponiesanierung öffentlich veranlasst ist und die Stadt Calw indirekt daran beteiligt ist, könnten die Kommunen dem Deponiesanierer keine weiteren Auflagen machen und müssten selbst in den Beutel greifen.

Beim Bahnbetrieb wäre alles dies nicht der Fall. Da die Deponie wegen der erheblichen Beteiligung der Bundesfirma DB AG in erster Linie eine Bundesangelegenheit ist, würde hier eine schleichende Umverteilung von Lasten des Bundes auf die Kommunen vor sich gehen. Es ist ganz genau das, was die Kommunen immer beklagen und zu vermeiden suchen.

Restaurant Fuchsklinge
Restaurant Fuchsklinge, Schild

Am direktesten betroffen wäre u.a. das Waldrestaurant Fuchsklinge.
Dass auf dem Welzbergweg zeitweise zur Bachverlegung einige Lkw-Fahrten vorübergehend nötig sind, steht außer Frage. Die Sperrung der oberen Waldstraße wäre ein Kapitel für sich. Die Situation auf der unteren Waldstraße, mit zeitweise starkem Lkw-Verkehr und Auswirkungen auf den Straßenzustand und Begegnungen an der Kuppe zwischen Lkw und Pkw, wäre keine gute Werbung. Auf einer Deponiestraße, vielleicht bekannt durch ungünstigen Zustand und verschmutzte Fahrbahn, besucht niemand gerne ein Restaurant.

Auf der Schiene entfielen diese Belastungen, und die Fuchsklinge wäre Ziel von Touristikzügen.

 

Wie verhalten sich die Beteiligten?
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